![]() |
||||||||||||||
Die hohe Kompatibilität sowie Features wie Animationsfähigkeit,
Interlacing und Transparenzfähigkeit zeichen das GIF-Format aus.
Jedoch beschränken die Begrenzung auf 256 Farben und der Kompressionsalgoritmus
den Einsatz auf Zeichnungen und Grafiken mit wenigen Farben und klaren
Farbübergängen. Für Fotos ist GIF darum nicht zu empfehlen.
Die Kompression des GlF-Formats basiert auf dem LZW-Algorithmus (Lempel, Ziv, Welch - die Entwickler) und ist eine sog. Lauflängenkodierung. Anstatt alle Bits der Datei explizit abzuspeichern, wird hier nur die Anzahl der aufeinander folgenden Reihen gleicher Bits gespeichert. Da nur exakt gleiche Farbwerte komprimiert werden, ist diese Art von Kompression verlustfrei, das heißt, die Qualität des Bildes wird nicht beinträchtigt. Aus diesem Grund ist sie aber nur bei Grafiken mit großen, einfarbigen Flächen effektiv. Bei Fotos oder Grafiken mit vielen Farben und weichen Übergängen erzielt das GIF-Format deshalb nur minimale Kompressionsraten. Horizontale Farbveränderungen erzeugen größere Dateien als Farbveränderungen, die vertikal verlaufen.
Farbtabelle Dithering und Rastern
Transparenz Eine blauer Kreis, auf Weiss geglättet, der Rest der Grafik ist transparent:
GLEICHE GRAFIK AUF SCHWARZEM HINTERGRUND |
||||||||||||||
| Animation Das GIF-Format kann animiert werden. Hierbei können eine beliebige Anzahl einzelner Animationsphasen hintereinander geschaltet werden (ähnlich einem Daumenkino). Die Animation wird als eine Datei abgespeichert. Folgende Einstellungen können dabei definiert werden:
Eine Animation kann sowohl interlaced sein als ach einen Alphakanal beinhalten. Gif-Animationen neigen dazu, schnell recht große Dateivolumina zu bekommen. Bei komplexen oder großflächigen Animationen sollte Flash verwendet werden, auch für Videos ist das GIF-Format ungeeignet. Sein Vorteil liegt in der Darstellung von Animationen in jedem Browser ohne zusätzliche Plug-Ins. |
||||||||||||||